Dienstag, 17. März 2009

Eine Stunde in der Natur

Gerade in einer Zeit, wo viele Arbeiten anliegen, nehme ich auch die Natur intensiver wahr. Ich schätze die Ruhe und die Frische im Wald, aber auch die schönen ‚Bilder’. Somit war heute der richtige Zeitpunkt eine Stunde in der Natur zu verbringen.
Ich hörte Vogelgezwitscher, und wenn ich meine Ohren spitzte von weitem ein paar Autos. Die Gerüche im Wald erinnern mich an Spaziergänge mit meiner Mutter, als ich noch klein war. An einen kleinen Bach setzte ich mich hin. Die ersten paar Minuten waren angenehm. Das Bächlein plätscherte vor sich hin. Es klang für mich wie ein bisschen Musik in den Ohren. Nach einer Viertel Stunde fiel es mir jedoch bereits etwas schwieriger ruhig zu sitzen. Dies liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ich mich gar nicht mehr gewohnt bin, nichts zu tun.
Letztendlich tat der Besuch in der Natur sichtlich gut. Ich kombinierte meinen Ausflug mit ein bisschen Jogging durch den Wald. Es gelang mir für eine Stunde abzuschalten und den Alltagsstress etwas zu vergessen. Die Zeit verging und kein negativer Gedanke hatte die Chance sich überhaupt bemerkbar zu machen.
Für mich ist die Natur im Gegensatz zum Menschen weniger kompliziert. Sie ist einfach da und kann sich nicht wie wir Menschen verbal bemerkbar machen. Der Baum bräuchte uns Menschen nicht unbedingt, aber wir Menschen brauchen den Baum. Dieser Gedanke hilft mir besonders gegenüber der Natur Respekt zu zeigen und die Bereitschaft zum umweltfreundlichen Handeln zu zeigen. Ich sehe mich zwar als Teil der Natur, aber gleichzeitig auch als Gast, der sich an gewisse Regeln halten muss. Auch beim heutigen Waldbesuch war dies wieder der Fall.

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