Freitag, 6. März 2009

Zitrusfrüchte - vom Baum in den Laden

Bund und appetitlich liegen sie auf den Markttischen und in den Obsttheken, die Orangen und Zitronen. Sie sind reich an Vitamin C und sorgen schon mit ihren bunten Farben für gute Laune. Doch der glänzenden Farbenpracht wird nach der Ernte meist nachgeholfen.

Zuerst reifen die Zitrusfrüchte je nach Art zwischen sechs und 18 Monaten an einem Baum. Sind sie erst einmal gepflückt, reifen sie nicht mehr nach. Reife Orangen können bis zu 14 Monaten am Baum gelagert werden. Alle Sorten, die für den Frischverzehr bestimmt sind, werden von Hand geerntet. Mit einer Spezialschere, dem Clipper, werden sie vom Baum geschnitten. Ein geübter Pflücker schafft bis zu 100kg Früchte am Tag. Bei Früchten die nur die Herstellung von Saft gebraucht werden, werden auch Rüttelmaschinen eingesetzt.

Nach dem Pflücken werden von Hand die Zweige und Blätter entfertn, dann bleiben die Früchte 5 Tage lang liegen. Anschliessend werden sie maschinell gewaschen, gebürstet und auf Rollbändern für den Transport nach Grösse sortiert.

Jetzt muss die Schale noch entgrünt werden und die Früchte kommen zwei bis drei Tage in einen Ausfärberaum bei 20-24 Grad Celsius. Hier werden sie mit dem Gas Ethylen behandelt. Dieses Reifehormon fördert den Farbumschlag von grün nach gelb oder orange. Danach kommen die Früchte in ein konservierendes Bad mit Pflanzenschutzmitteln. Jetzt glänzen die Früchte in einer intensiven Farbe.

Danach werden sie gewogen und in Schachteln, Standardkisten oder Drahtbundkisten verpackt. Teilweise werden auch Netzsäcke verwendet.

Je nach dem ob die Früchte aus dem Mittelmeergebiet (Winterorangen) oder aus Überseeländern (Sommerfrüchte( kommen, werden sie in Kühl-Container auf dem Schiff, mit der Bahn oder dem Flugzeug in die Schweiz geliefert. Von dort werden sie in Lkws umgeladen und in die Supermärkte gebracht.


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