Am Montag habe ich mir Zeit genommen, mich der Natur (und auch mir selbst) zu widmen. Ich habe eine dicke Jacke angezogen und habe mich auf meine üppig mit Pflanzen bewachsene Terrasse begeben. Zugegeben, es ist keine natürlich entstandene Umgebung, jedoch sehe ich von dort aus den Bodensee und Bäume, Blumen wie Schneeglöckchen oder Krokusse umringen mein kleines „Refugium“. Ich habe mir Zeit genommen, meine Pflanzen zu pflegen, umzutopfen zu giessen und anzusäen. Bei dieser Arbeit habe ich mich nur den Pflanzen, der Sonne und dem Vogelgezwitscher hingegeben. Trotz grosser Belastung im Studium ist es mir gelungen, meinen Kopf von diesen Strapazen zu befreien und den Moment in der Natur zu geniessen. Ich fühlte mich als Teil der Natur, geborgen. In dieser bewusst eingesetzten Zeit konnte ich viel Energie tanken, meine Gedanken ordnen und meine gestresste Stimmung für einige Stunden hinter mir lassen.
Was löst nun dieses bewusste Wahrnehmen der Natur bei mir aus? Wie die Pflanzen auf meiner Terrasse, braucht auch die „ungezähmte“ Natur Schutz und sorgsamen Umgang. Die Natur ist ein Ort, welcher gut zum Energie tanken und für Kinder zum Austoben geeignet ist. Damit dies so bleiben kann, müssen wir nachhaltig dafür kämpfen, dass diese Naturräume auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Es ist eine erfüllende Erfahrung, Teil der Natur zu sein. Dieses Erlebnis soll auch künftigen Generationen zur Verfügung stehen. Dies verlangt aber, dass wir uns heute Gedanken über den Erhalt der Naturgebiete machen!
Donnerstag, 5. März 2009
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