Freitag, 27. Februar 2009

Überschallflug und Fastenzeit

Der Traum vom Überschallflug geht weiter
Nachdem die Concorde vor 5 Jahren ausgemustert wurde, gibt es nun mehrere Projekte, wieder ein Überschallflugzeug für die zivile Luftfahrt zu bauen.

Die Concorde war viel zu klein, zu laut und zu teuer. Die Ingenierue legen ein besonderes Augenmerk auf die beiden Schwachstellen „Lärm“ und „hoher Verbrauch“. Die USA arbeitet bereits an einem zwölfsitzigen Businessjet, der knapp unter der Schallgrenze fliegen kann und über dem Meer bis zu Mach 1,6 (=1900 Stundenkilometer) erreicht. Somit ist man doppelt so schnell über dem Meer. Die Betriebskosten sollen anscheinend mit denen herkömmlicher Privatjets vergleichbar sein. Es ist noch unklar, wie die Motoren betrieben werden sollen, ob mit Kerosin, oder Wasserstoffperoxyd oder Hydrazine. Doch entweder sind diese nur noch in begrenzten Mengen vorhanden, oder teuer und gefährlich.

Wieso es überhaupt notwenig ist ein solches Flugzeug zu bauen, und warum es immer noch gedankenlose Menschen gibt, die quer durch die Welt in einem Privatjet reisen, sei einfach einmal dahin gestellt. (Tagesanzeiger, Leben, 27.2.2009)



«Weil das Recht auf Nahrung ein gutes Klima braucht.»
Am Mittwoch hat wie jedes Jahr um die gleiche Zeit die 40-tägige Fastenzeit begonnen. Auch die katholische und evangelische Kirche haben sich dazu entschlossen, dieses Jahr die Fastenzeit zum Thema Klimawandel und Umweltschutz zu gestalten. Zahllose Aktionen begleiten die Menschen durch die Fastentage. Z.B. laden die Kirchgemeinden zusammen mit dem Energietal Toggenburg ein zum Vortrag „Energietal Toggenburg und Nahrung und Gerechtigkeit im Klimawandel“.
Ich finde es schön, wenn man jede Zeit nutzen kann, um den Klimawandel zu thematisieren. Und das der Erlös aus den Aktionen an die Organisation „Recht auf Nahrung“ geht.

1 Kommentar:

  1. Ehrlich gesagt fasziniert es mich schon, was die Technik alles möglich macht und würde das Gefühl in einem solchen Flugzeug zu sitzen auch gerne mal erleben. Viel wichtiger ist mir jedoch, wie sie das realisieren und welchen Energieverbrauch damit verursacht wird. Falls der CO2-Ausstoss, verglichen zu gewöhnlichen Passagierflugzeugen, bei den Überschallflugzeugen gleich gross oder besser geringer (da auch weniger Passagiere transportiert werden können) sein würde, sehe ich keinen Grund, diese nicht zu produzieren. Ich denke, es kommt auf das Mass an.

    AntwortenLöschen