Donnerstag, 26. Februar 2009

Slowakei forciert Energiewende

Die Regierung der Slowakei will grundsätzlich die Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland minimieren und auf eigene Energieproduktion umsteigen. Dabei ist ihnen die Nachhaltigkeit ein grosses Anliegen, weshalb sie neu Unternehmen, welche Solarenergie und andere erneuerbare Energien produzieren, kräftig unterstützen wollen. Für die finanzielle Unterstützung der Betriebsstätten von Solar-, Wind- und anderen Alternativenergien wird Bratislava zur Hälfte aufkommen. Dies Bedeutet eine grosse Chance für ausländische Energiekonzerne. Auch Schweizer Unternehmen können davon profitieren, welche besonders in der Branche der Solarenergie Know-how vermitteln.

Tagblatt online, Wirtschaft 25.2.09

Ökologische Dimension

Die Slowakei hat nun den ersten Schritt in Richtung Alternativenergien gemacht und trägt damit einen grossen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit der Energieproduktion bei. Wie sie die Solarenergie oder eventuelle andere Energien einsetzen möchten, ist aus dem Artikel nicht ersichtlich. Da die Gewinnung von Solarenergie bislang noch eher viel Raum einnimmt und sie auch nur in sonnenintensiven Ländern effizient gebraucht werden kann, denke ich, dass dieser Entscheid gut überlegt werden muss. Eine gute Verwendung der Solarenergie wäre sicherlich, wenn Haushalte oder Konzerne selbst mit Solarzellen ausgestattet würden. Dies wäre auch in der Schweiz umsetzbar. Als besonders positiv sehe ich die Bereitschaft der Regierung längerfristig auf andere Energien umzusteigen.

Ökonomische Dimension
Durch diesen Schritt der Slowakei, schafft sie sich selbst die Grundlage auch in Zukunft eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen. Ich gehe davon aus, dass ökologische Aspekte in Zukunft bei den Kunden viel mehr zum Kaufentscheid beitragen werden. Zur Zeit mag es für die Slowakei noch teurer sein, alternative Energie zu produzieren, in einigen Jahren aber, hat sich das ausgezahlt.
In der ökonomischen Dimension gilt es auch festzuhalten, dass die Slowakei künftig weniger abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Osten sein wird und sich dabei auf ein stabiles Energiepreisniveau einstellen kann.

Soziale Dimension
Schritte wie sie von der Slowakei unternommen werden, helfen auch dazu, dass in der Bevölkerung ein nachhaltiges Bewusstsein für grüne Energie sich durchsetzen wird. Die Volkswirtschaft wird von den Standortvorteilen, die für ausländische Konzerne geboten werden (Unabhängigkeit, Energiepreisstabilität,..) profitieren, indem mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.


Naturschönheit Schweiz

Schweiz Tourismus fördert das Bedürfnis nach nachhaltigem Tourismus und investiert dabei 33 Mio. Franken in eine Kampagne. Dabei wird der Nationalpark, sowie weitere durch das UNESCO Weltkulturerbe geschützte Landschaften in den Fokus gerückt.
Tagblatt online, Wirtschaft 24.2.09


Ökologische und ökonomisch Dimension
Der nachhaltige Tourismus wie er in der Schweiz gelebt wird, sorgt dafür, dass eine der Grundlagen für die Attraktivität der Feriendestination Scheiz, nämlich ihre wohlbehaltene Natur, nicht geschädigt wird. Würde die Schweiz einen Massentourismus anbieten wollen, würde sie an ihrem eigenen Ast sägen. Und zwar gleich in doppelter Hinsicht. Durch die ökologischen Nebenwirkungen eines Massentourismus würden viele Naturschönheiten zerstört werden. Zum zweiten kann die wunderschöne Natur in der Schweiz nur in Verbindung mit Ruhe und Muse zu einem gelungenen Ferienerlebnis beitragen.

1 Kommentar:

  1. Hoi Angela

    Die Initiative der Slovakei ist ja bewundernswert. Ich denke der Umstieg auf nachhaltige Energiegewinnung ist auf allen Seiten ein Gewinn (nicht nur an Energie). Geschickte finde ich die Unterstützung durch den Staat. So werden nämlich Anreize geschafft, indem unterstützt und nicht geregelt wird. Gesetzte für Umweltschutz müssen zwar auch sein, noch besser finde ich aber eine positive Verstärkung, weil sich dann die Menschen aktiv zu so einer Investition entscheiden. Regelt man alles mit Gesetzen kippt der Umweltschutz irgendwann in eine gegenteilige Stimmung und wird als nervig empfunden.
    Natürlich kostet so ein Projekt viel Geld. Es gibt aber auch einiges zurück. Erstens hat man die Gerätschaften wie du sagst, nach einigen Jahren finanziell wieder herausgeholt. Zweitens ist man von jeglichen Auf- und Abs in der Energiepolitik verschont, weil man einfach seinen eigenen Strom hat und auf niemanden angewiesen ist. Drittens ist die Slovakei mit diesen Massnahmen ein Vorbild für alle anderen Staaten rundherum und viertens dankt einem die Natur herzlichst dafür...
    Ich muss mich mal informieren, ob die Schweiz solche Massnahmen auch unterstützt. Oder weiss das jemand gerade?

    Liebe Grüsse

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