Dass meine beiden Resultate eher hoch ausfallen würden, habe ich erwartet. Trotzdem war es für mich sehr erstaunlich, meine Werte im Vergleich zu anderen Ländern oder zur Weltbevölkerung zu sehen. Nach dem CO2-Test des Footprint, bräuchte man 3,1 Erden, um einen Energieverbrauch meiner Grösse zu decken, vorausgesetzt, alle Bewohner der Welt hätten denselben Energieverbrauch wie ich. Dies ist sehr eindrücklich und eindeutig zu viel. Der zweite CO2-Rechner zeigte mir auf, dass ich 13.2t CO2 verursache, was etwas mehr als dem Durchschnitt unserer Nachbarn entspricht. Auch dieser Wert liegt für mich definitiv zu hoch, was vor allem durch den hohen Gebrauch des Autos verursacht wird.
Beide Befragungen messen den Energieverbrauch und zeigen diesen auf eine anschauliche Art auf. In der Differenzierung und Qualität der Fragen gibt es jedoch grosse Unterschiede. So hatte ich beim Fragebogen des Footprint eher das Gefühl, ein oberflächliches und undifferenziertes Resultat zu erhalten, da die Fragen mit zu wenigen Antwortmöglichkeiten ausgestattet waren oder teilweise wichtige Fragen gar nicht gestellt wurden. Zusätzlich fiel es mir schwer, das Resultat richtig zu deuten, um auch konkrete Verbesserungsmassnahmen zu treffen. Im Vergleich dazu, bringt der CO2-Rechner der Umweltbildung sogar mögliche Verbesserungsvorschläge hervor und erfasst die individuellen Werte der 3 Bereiche Mobilität, Ernährungsgewohnheit und Wohnlichkeiten. So weiss ich nun, in welchen Bereichen es wichtig wäre Massnahmen zu treffen und wie diese aussehen könnten.
In Zukunft wird für mich wichtig sein, ein effizientes und energiesparsames Auto zu kaufen, da ich kaum auf den Gebrauch des Autos verzichten kann. Für weitere Strecken, nehme ich heute schon den öffentlichen Verkehr.
Ich möchte, falls möglich, beim Auswählen einer eigenen Wohnung darauf achten, dass diese gut isoliert ist und dadurch geringe Heizkosten verursacht oder eventuell sogar über die Nutzung von Ökostrom verfügt. Sollte ich einmal selbst ein Haus bauen, wäre für mich der ökologische sowie ökonomische Energieverbrauch ein wichtiger Grundsatz. Im Moment kann ich in dieser Hinsicht jedoch nichts ändern.
Ebenso werde ich gut darauf schauen, welche Haushaltsgross- und Kleingeräte ich wähle und dass diese auch effizient genutzt werden, wie z.B. nur waschen, wenn die Maschine gefüllt werden kann. Auf Energiesparlampen und vermehrte Bio- oder Saisonprodukte möchte ich gleich umsteigen. Das Recyceln von Material liegt mir jetzt schon am Herzen und werde ich so weiterführen.
Grundsätzlich denke ich, dass es für jeden wertvoll wäre, seinen Energieverbrauch berechnen zu lassen, um seinen Lebensstil entsprechend anzupassen. Viele dieser Verbesserungen hängen jedoch stark von der finanziellen Lage einer Person ab und sind daher kurzfristig schwer zu realisieren.
Beide Befragungen messen den Energieverbrauch und zeigen diesen auf eine anschauliche Art auf. In der Differenzierung und Qualität der Fragen gibt es jedoch grosse Unterschiede. So hatte ich beim Fragebogen des Footprint eher das Gefühl, ein oberflächliches und undifferenziertes Resultat zu erhalten, da die Fragen mit zu wenigen Antwortmöglichkeiten ausgestattet waren oder teilweise wichtige Fragen gar nicht gestellt wurden. Zusätzlich fiel es mir schwer, das Resultat richtig zu deuten, um auch konkrete Verbesserungsmassnahmen zu treffen. Im Vergleich dazu, bringt der CO2-Rechner der Umweltbildung sogar mögliche Verbesserungsvorschläge hervor und erfasst die individuellen Werte der 3 Bereiche Mobilität, Ernährungsgewohnheit und Wohnlichkeiten. So weiss ich nun, in welchen Bereichen es wichtig wäre Massnahmen zu treffen und wie diese aussehen könnten.
In Zukunft wird für mich wichtig sein, ein effizientes und energiesparsames Auto zu kaufen, da ich kaum auf den Gebrauch des Autos verzichten kann. Für weitere Strecken, nehme ich heute schon den öffentlichen Verkehr.
Ich möchte, falls möglich, beim Auswählen einer eigenen Wohnung darauf achten, dass diese gut isoliert ist und dadurch geringe Heizkosten verursacht oder eventuell sogar über die Nutzung von Ökostrom verfügt. Sollte ich einmal selbst ein Haus bauen, wäre für mich der ökologische sowie ökonomische Energieverbrauch ein wichtiger Grundsatz. Im Moment kann ich in dieser Hinsicht jedoch nichts ändern.
Ebenso werde ich gut darauf schauen, welche Haushaltsgross- und Kleingeräte ich wähle und dass diese auch effizient genutzt werden, wie z.B. nur waschen, wenn die Maschine gefüllt werden kann. Auf Energiesparlampen und vermehrte Bio- oder Saisonprodukte möchte ich gleich umsteigen. Das Recyceln von Material liegt mir jetzt schon am Herzen und werde ich so weiterführen.
Grundsätzlich denke ich, dass es für jeden wertvoll wäre, seinen Energieverbrauch berechnen zu lassen, um seinen Lebensstil entsprechend anzupassen. Viele dieser Verbesserungen hängen jedoch stark von der finanziellen Lage einer Person ab und sind daher kurzfristig schwer zu realisieren.
Liebe Angela
AntwortenLöschenIch fand es auch sehr spannend zu sehen, wie viel Energien man verbraucht, es ist sehr eindrücklich und ich finde es wichtig, dass du dir überlegst, was du nun konkret machen könntest. Die Idee mit dem energiesparenden Auto finde ich eine sehr gute Idee. Je nach Wohnlage ist es einfach äusserst schwierig, ohne Auto auszukommen, aber es ist ja schon ein guter Schritt, dass du für lange Strecken den Zug nimmst. Wie du auch schön erwähntest, sind viele Dinge auch eine Frage der Finanzierung. Das habe ich mich auch gefragt, aber kann es sein, dass dies uns im Wege steht und wir deshalb der Umwelt so viel Schaden anrichten?
Ist nur ein Gedankenanstoss...
Manuela
Liebe Angela,
AntwortenLöschenMit der Qualität und Differenzierung der beiden Quiz stimme ich dir mehr oder weniger zu. Die zweite Befragung ist sicherlich genauer und beinhaltet mehrere Antwortmöglichkeiten. Meines Erachtens war sie jedoch anspruchsvoll, da viele Inhalte auch geschätzt werden mussten (z.B. Arbeitsweg in km). In meinem Fall variiert zudem das ganze Jahr über der Arbeitsweg, da ich hin und her pendle. Daraus kann ich mir vorstellen, dass das Ergebnis nicht haargenau stimmt. Wobei natürlich angemerkt werden muss, dass das natürlich nicht unbedingt auf dich zutreffen muss und dein Ergebnis genauer ausgefallen ist. Folgende von dir erwähnten Verbesserungsvorschläge finde ich besonders sinnvoll: der Wechsel auf öffentliche Verkehrsmittel (soweit für dich möglich) oder die Wichtigkeit des ökologischen sowie ökonomischen Energieverbrauchs. Ich denke, wenn du in Zukunft auf alle von dir erwähnten Punkte achten würdest, hättest du der Erde sicherlich schon ein grossen Gefallen gemacht. In diesem Sinne wärst du sicherlich ein gutes Vorbild für eine Menge Leute.
Lieber Gruss,
Patricia
Hallo Angela
AntwortenLöschenAuch ich war erstaunt, wie tief meine Werte waren, allerdings sind sie trotz allem immer noch zu hoch. Ich führe dies darauf zurück, dass unser Haus trotz seines Alters sehr gut isoliert wurde und auch sonst auf dem neusten Stand ist. Dies scheint wohl sehr viel auszumachen.
Was die beiden Quiz betrifft stimme ich dir zu. Ich hatte beim WWF Quiz auch das Gefühl, dass alles irgendwie schwammig zu sein scheint. Allerdings hatte ich beim zweiten Quiz grosse Mühe, die erforderlichen Daten zusammenzutragen (z.B. Boilertemperatur), da ich mich noch nie um solche Dinge gekümmert habe. Aber dafür ist das Resultat ziemlich genau und aussagekräftig.
Lg06Ef
Als ich den Bericht über meinen ökologischen Fussabdruck verfasste, ahnte ich noch nicht, wie plötzlich das Thema "ökologisches Auto kaufen" aktuell werden kann. Witzigerweise stieg genau in dieser Woche unerwartet mein Auto aus und ich musste mich mit dem Gedanken der Reparatur oder des Kaufes eines Neuwagens beschäftigen. Da sich die Reparatur nicht mehr lohnen würde, machte ich mich auf die Suche nach einem ökologischen Auto und fand schliesslich auch eines mit guten CO2-Ausstosswerten, sowie einem geringen Verbrauch von 3.9l/100km (verglichen mit dem alten Auto um 60% gesenkt!!). Nun wollte ich aber auch wissen, wie sich dadurch meine Emissionen im Klimax CO2-Rechner verändern würden. Das Ergebnis war etwas enttäuschend, denn der Wert wurde nur gerade um 2t verringert.
AntwortenLöschenHabe ich den Fragebogen beim 2.Mal wohl wahrheitsgetreuer ausgefüllt? Oder liegt es doch am Fliegen?
Mein Fazit: Mit dem ökologischen Auto ist es nicht getan. Ich muss mich wohl in jeglicher Hinsicht noch stark bessern. Morgen kaufe ich Sparhalogenlampen, falls es das schon gibt.