Wie sehen meine Resultate aus und wie beurteile ich sie?
Als ich das Ergebnis aus dem ökologischen Fussabdruck sah, habe ich mich zuerst gefreut, dass ich mit 2,4 Planeten unter dem Durchschnitt liege. Beim zweiten Gedanken wurde mir klar, was 2,4 Planeten überhaupt bedeuten! Ich habe mir überlegt, wie ich auf einen niedrigeren Durchschnitt kommen könnte.
Mein Co2 – Verbrauch liegt bei 9,3t und damit immer noch unter dem Durchschnitt von Österreich. Im Moment kann ich damit zufrieden sein, möchte aber in der Zukunft nach Möglichkeiten einiges ändern. Mit einer eigenen Wohnung und der Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, könnte ich auf einen CO2 Verbrauch von 6,3t kommen.
Wie unterscheiden sie die Befragungen und die Resultate?
Der ökologische Fussabdruck ist eher eine oberflächlich gehaltene Befragung. Sie liessen mir persönlich auch zu wenig Raum, die Fragen genau zu beantworten. Da oft nur die Antworten „ja“ und „nein“ zur Verfügung standen, könnte es sein, dass das Ergebnis nicht genau der Realität entspricht.
Die zweite Befragung fand ich allerdings sehr viel genauer, aber auch viel schwieriger zu beantworten. Sehr oft wusste ich nicht, wie viele Kilometer ich z.B. mit dem Auto zurücklege, welche Art von Haushaltsgeräte wir besitzen etc.
Bei beiden finde ich es toll, dass zum Ergebnis auch noch Vorschläge für die Verbesserung der Situation gegeben werden. So kann man sich auch genaue Gedanken machen und schwebt nicht einfach mit dem guten Vorsatz in der Luft.
In welchen Bereichen könnte ich mich verbessern?
Da ich noch zu Hause wohne und wir auch nicht die finanziellen Mittel haben unser Haus komplett zu überholen, muss ich bei kleinen Dingen anfangen. Ich sehe kein Problem, meinen Wasserverbrauch zu senken und in der Woche so 15min weniger lang zu duschen. Ich werde mich auf jeden Fall dafür einsetzen, dass unsere Fenster abgedichtet werden, damit wir weniger heizen müssen. Auch können wir ohne Probleme die Heizung um 2 Grad herunter stellen und dafür Finken und warme Pullover anziehen. Alle diese Punke stellen keine Einschränkung der Lebensqualität dar.Bei meiner eigenen Wohnung achte ich auf alternative Energiequellen wie Solarenergie, Erdwärmepumpen etc. Auch sollte die Wohnung gut isoliert sein, damit weniger geheizt werden muss.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Gratulation, dass du unter dem Durchschnitt geblieben bist... Andere schaffen das nicht ;) Ich weiss zwar nicht was ich falsch mache, aber...
AntwortenLöschenBei den Tests bin ich gleicher Meinung. Der footprint-Test war fast zu knapp (mit teils merkwürdigen Vegetarier-Fragen) und der CO2-Rechner war sehr ausführlich.
Deine Verbesserungs-Ideen hören sich super an! Es sind kleine Schritte für dich, aber ein grosser Schritt für unsere Welt! Ich finde auch, dass wir ohne finanzielle Mittel nicht wirklich mehr machen können... aber als Lehrer/in soll man dann ja gut verdienen. Ich hoffe du kannst deine Vorsätze umsetzen!
Liebe Yasmina
AntwortenLöschenIch habe einen ähnlichen Wert (2.3) erhalten wie du. Auch ich habe mich zuerst sehr darüber gefreut, unter dem Durchschnitt der Schweiz zu liegen. Nach längerem Nachdenken musste auch ich feststellen, dass 2.3 Planeten ja unheimlich viel sind. Wir haben die Angewohnheit, alles was besser ist als der Durschnitt, als positiv zu bewerten. Wenn man jedoch bedenkt, dass es eben 2.3 Planeten sind, wird einem schnell klar, dass die ganze Schweiz keinen wirklich guten Durchschnitt aufweist. Ich würde sagen, wir beginnen unser Denken umzustellen und fangen mit kleinen aber wichtigen Schritten an, den Durschnitt der Schweiz zu verbessern.
Liebe Grüsse
Isabelle