Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Im Footprint-Fragebogen habe ich das Resultat von 2,2 Planeten erreicht. Im ersten Moment ist man stolz und auch erleichtert, dass es deutlich unter dem Durchschnitt von 2.9 Planeten liegt. Trotzdem ist es ein hartes Ergebnis, da wir schliesslich „nur“ einen Planeten haben.
Im CO2-Rechner habe ich einen Wert von 10.6 t CO2 erreicht. Dies liegt ebenfalls unter dem Durchschnitt von z.B. Österreich (11.4 t). Daneben ist auch der erschreckende Wert der USA sichtbar (24,3 t!).
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Auswertung der beiden Tests geschehen anders. Während beim Footprint-Test das Ergebnis/ der Verbrauch in Planeten angegeben wird, wird beim CO2-Rechner konkret aufgezeigt, welche Menge an CO2 durch meinen Lebensstil ausgestossen wird.
Die Befragungen unterscheiden sich schon stark durch das Layout. Der Footprint-Test ist einfach zu bedienen und gibt am Schluss den schönen Vorschlag, welches Geschenk ich der Erde machen könnte. Der CO2-Rechner ist etwas anspruchsvoller auszufüllen. Er gibt am Schluss eine klare Übersicht, wo ich wie viel Energie einsparen könnte.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Laut dem Rechner sollte ich auf Öko-Strom, Solarenergie (Wassererwärmung), Biomasse-Heizung umsteigen. Da ich aber in einem Wohnblock lebe, ist es nicht möglich, etwas an diesen Punkten zu verändern. Was ich jedoch vermehrt beachten kann und werde ist, dass ich meine elektronischen Geräte ganz abschalte und bei der Beleuchtung meiner Wohnung überall auf Energiesparlampen umsteige. Laut CO2-Rechner könnte ich, wenn ich alles umsetzen könnte/würde, mein Ergebnis auf 4.5 t reduzieren.
Donnerstag, 19. Februar 2009
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Liebe Angela
AntwortenLöschenDie Gedanken die du dir gemacht hast finde ich absolut nachvollziehbar. Leider ist es wahrscheinlich bei den meisten so, dass sie bei den wichtigen Punkten wie Strom- und Energieherkunft nichts ändern können. Es bringt aber tatsächlich schon recht viel, wenn man Energiesparlampen (richtig!) benützt oder seine Geräte nicht auf Stand-by Modus laufen lässt. Auch kann die Zimmertemperatur 1-2 Grade abgesenkt und wenn möglich kaltes Wasser benutzt werden. Ebenfalls lässt sich mit der richtigen Lüftungsmethode schon einen Haufen Energie sparen. Damit könntest du dein CO2 Ergebnis bestimmt auch schon senken.
Liebe Angela
AntwortenLöschenMir geht es genauso. Leider habe ich bei meinem Zimmer nicht einmal Fensterläden. Da ich mit meinen Grosseltern in einem Haus wohne, bestimmen sie die Raumtemperatur so, dass sie sich wohlfühlen. Da kann ich überhaupt nichts dazu sagen=/. Was ich aber zu den Energiesparlampen noch anfügen möchte: Mit denen war ich nicht ganz zufrieden. Das Licht war für die Arbeit am Schreibtisch einfach nicht ausreichend hell. So musste ich häufig zusätzlich noch die Nachttischlampe anzünden, was dann meiner Meinung nach eher kontraprodukiv gewesen ist. Naja, in diesem Fall ist es eine Abwägungssache, wie man das handhaben möchte. Wo ich aber auch gleicher Meinung bin wie Yasmina, ist der Wassergebrauch. Da hat das Duschen meiner Meinung nach den grössten Einfluss. Vielleicht nur 10 Minuten anstatt 15? ;)
Sorry, habe vergessen zu unterschreiben;)
AntwortenLöschenMartina Bischof, LG06Fg
Hallo Angela
AntwortenLöschenIch finde, dass du viele gute Gedanken zu diesen Tests gemacht hast und auch dein Vorhaben in der Zukunft nachvollziehbar ist. Je nach Wohnlage kann man halt nicht alle Punkte erfüllen, aber ich finde es toll, wie du an den "Kleinen" Sachen arbeitest, wie alle Geräte auf Standby zu schalten und den Lichtgebrauch umweltschonender gestaltest. Mir persönlich ging es bei den Tests etwa gleich wie dir, ausser dass bei mir die Wohnlage eher gut ist und mein CO2 Wert in die Höhe geschossen ist, da ich lange Wege mit dem öffentlichen Verkehr zurücklege.