Vorbereitungsphase
Bevor wir unser Projekt begonnen haben überlegten wir uns, welche saisonalen Früchte wir anbieten und was wir mit unserer Aktion bezwecken wollen. In der Migros ist uns aufgefallen, dass fast alle Produkte aus anderen Ländern stammen. So haben wir uns für den Apfel, die einzige Frucht aus der Schweiz, entschieden. Für unseren Werbestand stellten wir zwei Plakate her, die unsere Projektabsicht schriftlich widerspiegeln sollten. Mit den Sprüchen „Essen sie heute eine gesunde Frucht“ und „An apple a day keeps the doctor away“ und unseren Äpfeln wollten wir den Leuten etwas Gutes tun und sie auf eine gesunde, sowie saisonale Ernährung aufmerksam machen.
Projektphase
Trotz Regen gingen wir das Projekt mit einem Lachen an. Es hat uns überrascht, dass die Leute sich über die Aktion sichtlich gefreut haben. Manche verwechselten unser Projekt mit einer Spenden- oder Werbeaktion und dachten, wie erwarteten eine Gegenleistung in Form von Geld. Dies zeigte uns, dass die Gesellschaft sich nicht gewohnt ist, etwas unentgeltlich zu erhalten.
Besonders gefallen hat unsere Aktion den älteren Passanten, sowie dem Bahnpersonal, welche sehr positiv auf unseren gesunden Snack reagierten. Es gab Leute, die unseren Apfel mit einem Lachen entgegennahmen, andere wiederum hatten keinen Appetit. In beiden Fällen, blieben die Leute grundsätzlich anständig und gaben uns das Gefühl willkommen zu sein. Trotzdem gab es einzelne Personen, welche etwas reserviert reagierten. Nichts desto trotz liessen wir uns dadurch nicht die Laune verderben und setzten unser Projekt optimistisch fort.
Eine ältere Person hat uns besonders erfreut, da sie mit voller Freude von ihrer eigenen Schulzeit berichtete. Damals erhielten die Kinder in der Pause als Znüni ab und zu einen gesunden Apfel.
Die Zeit verging sehr langsam, da der Bahnhof hauptsächlich leer war und das Wetter nicht mitspielte. Durch die langwierige Zeit, stieg unsere Empathie für Leute, die ähnliche Arbeiten verrichten müssen. Letzten Endes haben wir für die Leute etwas Gutes getan, aber auch unsere Achtsamkeit für andere Menschen „geübt“.
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